Shattered Heards
- Nanja

- 4. Apr. 2020
- 3 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 13. Apr. 2020
Autor: Anne-Marie Jungwirth
Seiten Anzahl: 283 (auf meinem Tolino)
Meine Lesezeit: 8 Stunden
In dem Buch geht es um Sam, die „Beruflich“ Street Art Künstlerin ist und mit Knalligen und deutlichen Zeichnungen die Gesellschaft verändern will. Otis ist ein Cop der mit Herzen für helfen möchte und gegen böse Übeltäter auf diese Welt vorgehen möchte. Als Otis sam bei einer ihrer illegalen Aktionen erwischt und verhaftet, will Sam ihn nur hassen, denn schließlich ist er ein Polizist der, laut ihrer Sicht, so viel verhindern könnte und es dennoch nicht tut, sondern harmlose Künstler verhaftete, Stadt sich den wirklich ernsten fällen zu zuwenden wie häusliche Gewalt. Doch nach diesem ersten zusammen treffen sehen sich die beiden Plötzlich dauern und es ist fas so als würde Otis Sam verfolgen und die beiden kommen sich langsam näher, trotzt ihres sehr unterschiedlichem Verständnis, was recht und unrecht angehet. Es Könnte Perfekter nicht sein, doch Sam kann nicht aufhören ihre Vision zu leben und Otis kann nicht für die Liebe wegschauen.
Der Schreibstil der Autorin, ist sehr leicht zu lesen und man kann nur so über die Seiten huschen. Das Buch ist so verfasst, dass man sehr schnell in die Geschichte reinkommt und sich nicht ewige vor-Beschreibungen antun muss. Das Buch ist sowohl aus Sams, als auch aus Otis Perspektive geschrieben und die beiden wechseln sich mehr oder weniger regelmäßig ab. Ein bisschen gestört hat mich, dass die Kapitell oft sehr kurz wahren und man dann immer sehr schnell aus einer Situationen in die nächste gerissen wird. Ansonsten ist der spanungsbogen gut durch das buch gezogen, obwohl es immer wieder teile im Buch gab, die sehr kurz und mit wenig Details geschrieben sind, das erweckt leider ein bissen das Gefühl durch die Geschichte durch zu hassen, auch das ende ist irgendwie aufgesetzt und die mange an Drama die gezeigt, ist definitiv nicht nötig.
Vom Gefühl her ist das Buch total unterschiedlich, mal ist es sehr tiefgehen und berührend, und dann wieder einfach nur oberflächlich und aufgesetzt. Sam fand ich schon recht zu Anfang sehr interessant und vor allem ihr Verständnis von Kunst gefällt mir außerordentlich gut. Kunst nicht nur zum schön aussehen zu verwenden, sondern als Protest, ist ja nichts neues, aber die Art wie sie im buch beschreiben wir finde ich hat noch mal eine ganz andere Seite, auch mit verborgenen und unausgesprochenen Themen humorvoll umzugehen. Otis konnte ich lange zeit nicht richtig einschätzen, immer wieder tut er Sachen die nicht so wirklich passen oder verhält sich irgendwie komisch. Insgesamt hat das ganze buch ein bisschen das Gefühl gehabt einen Langstreckenlauf zu veranstalten und oftmals für mich zu wenig Details aufgeführt oder einfach die Sachen nicht richtig ausgeschrieben gehabt, so dass man in viele Szenen nicht richtig eintauchen konnte und manche Situationen durch die verkürzten Handlungen nicht mehr ganz logisch erschienen sind. Allerdings hat da Buch auch Seiten die das komplette Gegenteil sind, in den man mit lacht oder die eine oder andere träne vergießt und richtig mit den Figuren mitfiebern kann. Ich finde die Autorin hat sehr deutlich die Problematik zwischen recht und Kunst gezeigt und macht auch mit ihrem buch auf das eine oder andere Thema, das in unserer Gesellschaft passiert, aufmerksam, was man sonst eher weniger mitbekommt.
Zum Schluss kann ich sagen, das Buch kann man auf jeden Fall lesen, wäre jetzt aber nicht meine erste Wahl. Aber für jeden der sich für das Thema Kunst interessiert ist es eine schöne Mischung zwischen Romantik und künstlerischen Aspekten, und auch die Polizei kommt nicht zu kurz. Eigentlich hat mich nur der Schluss richtig gestört, das ganze Drama zum Schluss, hätte man auch weglassen können und für die Geschichte wäre das sogar besser gewesen. Wenn man das ausschließt, war es allem in allem ein gutes Buch.






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