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Eine Braut für den Earl

  • Autorenbild: Nanja
    Nanja
  • 8. Mai 2020
  • 2 Min. Lesezeit

Autor: Michelle Willingham

Seiten Anzahl: 430

Meine Lesezeit: 3 Stunden

Lady Rose ist eine Edeldame in England im Jahre 1846, die bei einem ihrer täglichen Ausflüge in den Garten, alles erwartet nur keinen halb nackten Mann, der behauptete der Earl von Ashton zu sein. Doch kann man jemandem vertrauen der halb nackt vor dir steh, behauptete ein Earl zu sein, und überfallen worden zu sein, so wirklich überzeugend klinkt die Geschichte ja nicht. Doch rasch kommen sich die beiden näher und verhandeln kurzerhand einen Deal, der zu einer sehr innigen Freundschaft führt. Das glück könnte perfekt sein, denn zwischen den beiden beginnt es zu knistern, wären da nicht dunkle schatten in der Vergangenheit und der voraussichtlichen Zukunft des vermeintlichen Earl von Ashton…

Das buch ist insgesamt sehr leicht über sehr schwere Themen geschrieben und man kann es wirklich an einem stück lesen ohne es auch nur eine Sekunde aus der Hand legen zu wollen. Auch schön finde ich das nicht immer moderne Schreibstile verwendet wird, sondern oft (vor allem in der wörtlichen rede) recht hochgestochen und vornehm gesprochen wird. Die Geschichte wird abwechselnd aus Lady Roses Perspektiver und die der Earls erzählt, und man bekommt im laufe des Buches ein sehr vollständiges Bild von den Personen und ihren Geschichten. Ich konnte richtig in das Buch eintauchen, und habe mit den Personen mit eingefühlt und mit ihnen gelitten. Was mich ein bisschen genervt hat ist das man, dadurch das man beide Perspektiven kennt immer hin und her gerissen ist ob manchen Entscheidungen richtig oder falsch sind. Logische Brüche sind mir nicht aufgefallen.

Ich finde das Buch hat es geschafft das man sich wirklich wie in der zeit zurück versetze gefühlt hat. Auch die Dramen in dieser Zeit, wie zum Beispiel das Fehlen der guten und modernen Medizin oder das nicht vorhanden sein von einem Staat, der in Nöten helfen kann und will, sind sehr überzeugend rübergekommen. Es war beinahe wie eine richtige Zeitreise. Was mich auch richtig berührt hat ist Lady Roses Schicksal und dann ihren Mut zu kämpfen, so lange bis aller wieder gut ist. Aber auch den Mut vom Earl kann man bewundern, und ich möchte nicht wissen was der in seiner Kindheit aller schon durch gemacht hat, seine Erzählungen sind schon echt ein Albtraum, ein wunder das er das mit einer einigermaßen gesunden Psyche geschafft hat…

Schlussendlich kann ich nur sagen, ich bin ein riesen Fan von diesem buch und würde es jedem empfehlen, der sich auch nur ansatzweise für historische oder Liebesroman interessiert. Aber dazu gesagt werden muss, diese buch darf nicht am Abend angefangen werden, sonst wird das eine sehr wache Nacht und Taschentücher nicht vergessen, tatsächlich war s bei mir teilweise so, dass ich vor tränen nicht mal mehr weiter lesen konnte, weil alles nur noch verschwommen war und das war egal ob das tränen der Trauer, der Rührung oder der Freude waren….

 
 
 

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